Ich denke ich spreche für viele, wenn ich sage, die Eröffnung einer weiteren Boulderhalle wurde sehnsüchtig erwartet. Das letzte Wochenende war es dann endlich so weit. Mit großem tamm tamm hat die Boulderwelt in Frankfurt eröffnet.
Am Samstag wurde dies mit einem kleinen Bouldercup begonnen und mit einem Familientag am Sonntag abgeschlossen. Der Eintritt war an beiden Tagen frei.

Ich hatte erwartet, dass die Halle an den beiden Tagen gut besucht sein würde, doch was wirklich los war, sprengte meine Vorstellung. Man fragte sich gelegentlich, wo die ganzen Leute den herkommen? Einige Gesichter kennt man natürlich aus den diversen Hallen im Großraum Frankfurt, aber der Rest? Wahnsinn…

Wer Boulderhallen in dunklen Hallen noch kennt, der wird überrascht sein wie hell und freundlich einem die neue Halle vorkommt. Aus der ein oder anderen Ecke kam auch mal das Wort steril, welches ich aber etwas übertrieben finde. Die Boulder sind einfallsreich und fordernd. Es gibt sehr viele Bewegungsprobleme, bei denen man manchmal nicht genau weiß, warum es gerade nicht klappt. Leistenboulder habe ich ein wenig vermisst, aber das kann sich ja noch ändern.

Alles in allem ist der Boulderwelt Frankfurt ein schöner Start gelungen. Ein Besuch (bzw. viele Besuche) lohnen sich auf jeden Fall. Und die Halle bietet ein riesiges Ausbaupotenzial, welches noch nicht einmal ansatzweiße ausgereizt wurde.

Viel Spaß beim Bouldern,
Man sieht sich,

Martin

p.s.: Nicht ganz unwichtig: Das 0,33 Becks kostet mit 2,60 € reichlich. Spätestens da merkt man das es sich hier um keine dunkle Boulderhalle mehr handelt ;)