Es ist so weit. Frankfurt hat seine zweite Boulderhalle. Was euch erwartet, könnt ihr hier lesen.

Der erste Eindruck: Wer sie erst einmal gefunden hat, wird feststellen: Es ist eine Boulderhalle. Wer hätte das gedacht. Anmelden, Kundenkarte abholen, umziehen und schon kann es losgehen. Es erwarten einen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die nach Farben sortiert sind. Was mir sofort aufgefallen ist, sind die zahlreichen Kombinationen von Überhängen. Von leicht geneigt bis horizontal ist praktisch alles vorhanden. Beeindruckend fand ich das Herzstück der Halle. Die Wettkampfwand mit ihren Ausmaßen bietet enorm viel Potenzial.
 
Die bereits bestehenden Boulder, vor allem in der Wettkampfwand, kamen teilweise fast schon Kletterrouten nahe. Die Wandstrukturen wurden schon jetzt mit den unterschiedlichsten Problemen bestückt. Vom Bewegungs- bis zum (bei zu wenig Körperspannung) Hangelboulder ist alles dabei. Natürlich gibt es auch ordentliche Leisten und Löcher, sodass jeder sein richtiges Problem finden wird. Was etwas fehlt, ich aber definitiv nicht vermisse ;P, sind Sloper. Als weitere Trainingsmöglichkeiten bestehen neben dem obligatorischen Campusboard, ein Steckbrett, Springseil, Hanteln und als weiteres kleines Highlight, eine in der Neigung, verstellbare Systemwand.
 
Wettkampfwand

Ein Problem was meiner Meinung nach in den Frankfurter Boulderhallen besteht, ist das Schrauben von zu vielen leichten Parcours. Dies ist aber der dünnen Boulderszene zuzuschreiben und nicht den Schraubern. Die Boulder müssen sich leider am unteren Ende der Leistungskette ansiedeln. Das hat aus meiner Sicht das Dynochrom aber gut umgesetzt, da es zumindest für ambitionierte Hobbyboulderer 3 mögliche Parcours gibt, wobei einer relativ schnell (orange), einer mit etwas tüfteln (rot) und einer aus Projekten für einen längeren Zeitraum (schwarz) bestehen. Die Restlichen eignen sich zum warm werden und Spaß haben.

 
Fazit:
Alles in allem wird man für den Eintritt von 9 € nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Man merkt das in dieser Halle viel Herz und Blut steckt. Sicherlich musste man aufgrund der Hallengröße ein paar Abstriche bei der Größe der Matten, der Absprungfläche zugunsten der Boulderfläche machen. Dies erfordert aber letztlich nur mehr Rücksichtnahme und Umsicht der Boulderer. Die Atmosphäre wird dadurch aber aus meiner Sicht eher gemütlicher.
Bleibt also nur noch abzuwarten, wie die Schraubintervalle der einzelnen Parcours gesetzt sind. Der
Anfang war auf jeden Fall sehr ordentlich :)
Ich bin gespannt :)
Homepage vom Dynochrom findet ihr hier: http://www.dynochrom.de
Grüße,
Martin
 
Wie immer die Karte:
 

Kletterhallen in Deutschland auf einer größeren Karte anzeigen

About the Author: Martin Lau

Das Bouldern, Klettern und Bergsteigen, einfach draußen sein, nimmt einen nicht unwesentlichen Bestandteil in meinem Leben ein. Die Erlebnisse aus Veranstaltungen und vielen Reisen möchte ich Euch hier in Form von Fotos und Videos veröffentlichen.

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