Auch in Dresden gibt es eine Bouldermöglichkeit mehr. Nachdem sich die Bouldercity Dresden, auch bei mir, über mehrere Jahre größter Beliebtheit erfreute, gibt es seit dem Sommer die Kletterarena Dresden. Da ich sonst keine Zeit fand mir diese anzuschauen, konnte ich dies zu Weihnachten endlich nachholen.


Meiner Meinung nach verwirrt der Name all diejenigen, die das erste Mal klettern gehen. Denn es erwarten einen nicht Kletterwände, sondern eine sehr gut, mit verschiedenen Wandstrukturen, ausgebaute Boulderhalle.Das Klettern beschränkt sich auf ca. 30 Routen die eine Höhe von 9 Metern nicht überschreiten.Für den Anfang kann das durchaus reichen, jedoch ist dies eher zu vernachlässigen.


Das Hauptaugenmerk der Halle liegt ganz klar beim Bouldern. Und wenn man sich an die Art und Weise des Routenschraubens gewöhnt hat, macht es viel Spaß. Aber auch leichte Boulderprobleme verlangen einem schon durchaus ein gewisses Maß an Kreativität ab. So hat es bei mir doch recht lange gedauert, bis ich mit Hilfe eines Knieklemmers den verdammten Sloper halten konnte ;-)

Wer gerne etwas für den Oberkörper tun möchte, wird auch in dieser Halle fündig. Häufig kann man die Beine getrost baumeln lassen und hangeln was das Zeug hält. Als weitere Trainingsgeräte gibt es ein Campusboard und auch ein Steckbrett.


Fazit:

 
Die Kletterarena Dresden verwirrt mit ihrem Namen, ist sie doch ganz klar als reine Boulderhalle zu sehen. Die Boulderprobleme sind vielfältig und anspruchsvoll. Die Trainingsmöglichkeiten sind bis auf eine fehlende Klimmzugstange vorhanden. Über nicht gestrichene Boulderwände kann man wahrscheinlich lange streiten, aber ich fand es nicht schlimm.
 
Wer mal in Dresden ist, dem sei ein Besuch der Boulderhalle ans Herz gelegt.
 
Man sieht sich,
Grüße,
Martin


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