Da unser Ziel die Mittelmeerküste war und wir bereits das verregnete Chamonix und das verträumte Orpierre hinter uns gelassen hatten, wollte ich mir unbedingt Annot anschauen. Nach den 2 wunderschönen Tagen dort prägte sich bei mir der Spruch: “Wer Annot nicht mag, wird Bleau hassen” Ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber lest es doch am besten selbst…

 

Vor unserm Urlaub kaufte ich mir den Mistral 2 Kletterführer. Ich mag Auswahlführer für diese Art des Reisens sehr gerne, da man auf seiner Route zum Ziel viele Gebiete besuchen kann und immer etwas Neues sieht. Aus diesem Grund habe ich mir auch schon die Plaisir Auswahlführer gekauft. Sogar diese halfen mir ein tolles kleines Bouldergebiet zu finden, dazu aber in einem anderen Artikel mehr.

 
Als ich den Kletterführer zum ersten mal durchblätterte viel mir auf das genau 1 Bouldergebiet mit zumindest einem Sektor aufgeführt war. Jetzt sollte ich auch die Gelegenheit bekommen, mir dieses anzuschauen.
 
 
 
Den Sektor zu finden gestaltete sich leider etwas schwierig, da in der Wegbeschreibung so etwas stand wie: In der 19. Kehre parkten… 1. Ich hatte bei der knapp 40 Minuten Dauernten fahrt auf dem Schotterweg nicht mitgezählt und 2. Zählten diese etwas engeren Kurven jetzt als Kehre? Naja, gefunden hatte wir den Sektor dann doch irgendwann. Also rein und schauen, was sich machen lässt. Da kam dann schon die Nächte Schwierigkeit. Vor welchen Block stehen wir eigentlich gerade. Es gab genau 1 Bild in dem Führer mit dessen Hilfe ich zumindest rausfinden konnte wo wir grob stehen. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich schon etliche male geflucht und wollte eigentlich schon wieder verschwinden. Da fällt mir ein… Ich wollte noch eine bitter böse Mail an die Autoren des Kletterführers schreiben :D
Naja, nachdem wir dann ein Gruppe Franzosen ansprachen, wussten wir auch ganz grob, wo wir waren ;)
 
Das Bouldern ist Bleau sehr ähnlich, leider, oder eben auch nicht. Viele Sloper, aber zu meiner Überraschung auf ein paar Löcher, die man ganz ordentlich crimpen musste. Annot hat eine eigene Schwierigkeitsbewertung wonach ich dann wohl eine B7 machen konnte. Für die magische B8 (Fb. 7a) hat leider auch nach 50 Versuchen nicht gereicht, wie immer ;)
 
Was ich besonders toll fand, war die Umgebung. Kein Tourismus, ein toller (für französische Verhältnisse sehr günstiger) Zeltplatz und ein kleiner verschlafener Ort mit tollen alten Gebäuden. Die Temperaturen in der Nacht waren durchaus frisch und am Tag, dank der Höhe von 1.200 Metern, beim Bouldern mit 26 Grad noch erträglich. Im Tal war es über 32 Grad heiß.
Noch Fragen? Dann her damit ;)

Den Kletterführer Mistral 2 mit vielen tollen Klettergebieten könnt ihr hier erwerben: klick mich ;)

Grüße, Martin

Hier die Karte:

 

 

 

 

 

 

 

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About the Author: Martin Lau

Das Bouldern, Klettern und Bergsteigen, einfach draußen sein, nimmt einen nicht unwesentlichen Bestandteil in meinem Leben ein. Die Erlebnisse aus Veranstaltungen und vielen Reisen möchte ich Euch hier in Form von Fotos und Videos veröffentlichen.

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