Familie und Bouldern / Klettern – Die 100. Reise

Familie und Bouldern / Klettern - Die 100. Reise1. Die Idee:

Die Idee ist die gleiche wie am Anfang. Mann will bouldern/klettern gehen, Frau ist hoffentlich noch dabei und die Kinder spielen Gott sei Dank kein Fußball, sondern klettern auch. Punkte 1 bis 3 haben wir irgendwie gemeistert in den 16 Jahren Kletterreisen mit Kindern und hatten immer wieder schöne Urlaube. Danke an die vielen Freunde vorallem in den ersten Jahren , die gerne mit in den Urlaub fuhren und am Fels bespaßt und die ein oder andere Nacht trotz Kindergeschrei überlebt haben. Danke vorallem an die Frau, die immer ein paar mehr Touren gesichert, als selbst geklettert hat, danke an die Kinder, die sich draußen lang wohl gefühlt haben und manchmal auch danke an Apple und Samsung, die vielleicht allen Eltern die Urlaube zuweilen erleichtern ;-).

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2. Die Planung:

Die Planung ändert sich natürlich mit dem Alter der Kinder. Und auch der Zahl der Begleiter. Mit mehreren Freunden und den Kindern unterwegs eignen sich fast alle Kletterziele, die einen Familie und Bouldern / Klettern - Die 100. Reisemoderaten Zustieg an Weg und Zeit haben und weder dicht am Wasser oder an steilen Klippen sind. Ohne weitere Begleitung eignen sich Gebiete wie Bleau meiner Meinung noch im Krabbelalter und dann erst wieder im Alter ab ca 5 Jahren. Dazwischen läuft man den Kleinen eher nur hinterher und kommt konfliktfrei nicht wirklich zu viel ohne Angst , dass die Kurzen von einem der erklommenen Blöcke segeln.

Plane einfach weniger Begehnungen ein als im kinderlosen Urlaub und du hast zumeist stressfrei geplant! Finde andere kletternde Eltern mit Kindern im gleichen Alter, mit denen ihr euch versteht. Die Kinder natürlich auch.

Bei Einzelkindern ab einem gewissen Alter macht es durchaus Sinn, darüber nach zu denken, einen Freund/in des Kindes mit zu nehmen. Macht euch das Leben eher leichter und vielleicht gibts ja auch mal eine Revanche der anderen Eltern.

Auch hilft es, sich bereits bekannte Ziele mit den Kindern auszusuchen. Man erlebt vor Ort keine bösen Überrasuchungen, irrt nicht stundenlang auf schlecht beschriebenen Wegen zum Fels und die Ambitionierten können sich auch mal mental auf was Schweres eingrooven und am Fels selbst schnell das Projekt hochhängen, zeitoptimiert abknipsen und dann zufrieden mit baden gehen.

Bei älteren Kindern ist aber auf jeden Fall eines unerläßlich. Plant ein Urlaubsziel mit WLAN

Familie und Bouldern / Klettern - Die 100. Reise3. Die Anreise:

Macht leider den älter werdenden Fahrern immer mehr aus als den älter werdenden Kindern. Leider sind wir weder mit guten Klettergebieten noch mit genialem Alljahres – Wetter gesegnet, so dass es zum weit weg Fahren oft keine Alternative gibt. Auch hier hilft auf der Fahrt oft  die Technik, welche die Kinder begeistert die Zeit vergessen läßt.

Wir haben uns im Laufe der Zeit eine ganze Menge Stoppovers zum Übernachten auf der Anreise erarbeitet. Das sind einfach nette Plätze, an denen man mit dem Camper problemlos nachts aufschlagen kann, eine Nacht steht und dann im besten Fall morgens schon ein paar Touren klettert oder die ersten Familie und Bouldern / Klettern - Die 100. ReiseUrlaubseinkäufe tätigt. Die einem vorallem aber erlauben, nicht 10 Stunden durchballern zu müssen mit der Folge, zwei Tage Erholung zu brauchen.

4. Der Urlaub:

Sofern möglich, sucht Euch Gebiete aus, bei denen Bademöglichkeiten in der Nähe sind. Das hat unseren Kindern immer viel Spaß gemacht. Die felsenreichen Mittelmeerinseln oder die Kanaren bieten sich da immer an. Der ein oder andere See in der Nähe tut es aber auch. Die fränkische Schweiz hat eine hohe Schwimmbaddichte und war zumindest für Wochenendtrips immer gut. Hier bieten sich die kurzen Touren auch an, wenn man mit Kindern und nur einem Seil unterwegs ist. Da ist schnell durchgewechselt.

Campingplätze machen im Sommer Sinn wegen vieler anderer Kinder , die dort sein können, sobald es früher dunkel oder kalt wird , hat sich bei uns eher Ferienhaus bewährt. Auch bewährt Familie und Bouldern / Klettern - Die 100. Reisehaben sich Ziele, bei denen die kletternden Eltern die älteren Kinder mal chillen lassen können. Hier ist das Klettergebiet vielleicht hinterm Haus oder in unmittelbarer Nähe. Da können die Eltern zwei Stunden verschwinden und relaxt anschließend mit den Kindern baden und / oder essen gehen.

 

5. Zurück in den Alltag:

Für die größer werdenden Kinder muss dies leider immer schneller passsieren. Die Freunde warten, Pupertiere finden Eltern eh blöd und versuchen den gemeinsamen Urlaub peu a peu runterzuschrauben. Das heißt für die zurückkehrenden Eltern umsomehr, den nächsten Urlaub besser zu planen. Werden Freunde mitgenommen.? Fährt man bereits ohne die Kinder, kommen die eigenen Eltern vorbei und kümmern sich um die Brut, während man vielleicht mal außerhalb der Ferien wegfahren kann ?Familie und Bouldern / Klettern - Die 100. Reise

Wie auch immer, genießt eure Urlaube, unser nächster steht schon vor der Tür, dann heißt es Pärchenurlaub  ?? Wie war das noch ???

Der Alte

 

 

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