Wie so oft, überlegten wir, was wir an einem Samstag machen könnten. Die Richtung war klar… Fels wollten wir anfassen. Da meine Vorstiegsangst mich zu gut gesicherten Gebieten zwingt, fallen ziemlich viele Gebiete rund um Frankfurt weg. Und nein, was für viele gut abgesichert ist, kommt für mich der Nahtoderfahrung gleich.

Also blätterte ich ein wenig in meinem 7 Jahre alten Rhein-Main Führer und entdeckte 1 Seite, die ich unter normalen Umständen nie gelesen hätte. Holfelsen? Kalk? Sicherungstechnisch auf dem neuesten Stand? Klingt nach einem Gebiet nach meinem Geschmack. Also Gerassel eingepackt und ab gings. Nach Ca.1 Stunde Fahrt stellten wir das Auto ab und mussten nur 300 Meter laufen und die “Wand” zu erreichen. Auf der linken Talseite würden die Wände ein noch lohnenderes Ziel hergeben. Leider darf man dort nicht klettern, da die bis zu 20 Meter hohen Wände auf einem Privatgrundstück stehen, schade.

Die Orientierung viel leider etwas schwierig, da die Routennamen nicht, wie im Führer vermerkt, an den Wegen standen. Wir suchten uns also den Leichtesten aus. Zum Warmmachen reichte die, ich vermute 4, aus und wir wanden uns dem einzig entschlüsselbaren Weg zu. Eine kurze 7+ an der ich nun auch noch einen Sack hängen habe. *rösper* sicherlich nicht der erste ^^

Die Hauptwand gab, mit ihren Ca. 13 Metern auch durchaus brauchbare Wege her. Eine schöne 6+ und eine mit tollen Löchern und Leisten 7-. Die in meinem Führer dargestellten Wege sind mittlerweile durch viele neue Routen veraltet. Die Absicherung ist tatsächlich sehr gut. Auf der Rückseite befindet sich auch noch ein Testpeace in Form einer 9 ;)

 
Fazit

Es ist zwar ein wenig Fahrerei, aber für 1 Tag, mal durchaus lohnend. Mir hats Spaß gemacht.

Grüße,

Martin

Leider habe ich die Kamera nicht mitgehabt. Wer konnte denn ahnen das der Haufen doch einen Blogartikel hergibt :D


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